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KN: Fällt jetzt auch noch Steffen Fäth aus?

Hannover. Die Pechsträhne der deutschen Handballer setzt sich fünf Tage vor dem Beginn der Europameisterschaft in Polen (15.-31. Januar) fort. Am Sonntag zog sich Rückraum-Shooter Steffen Fäth von der HSG Wetzlar eine Rückenprellung zu. 

Auch Christian Dissinger angeschlagen

"Da müssen die Trainer jetzt die Köpfe zusammenstecken und überlegen, ob sie jemanden nachnominieren", sagte Bob Hanning, Vizepräsident Leistungssport im Deutschen Handballbund (DHB), im Anschluss an die Partie gegen Island in Hannover. Zudem wurde der Kieler Christian Dissinger - am Sonnabend überragender Akteur mit acht Treffern –- wegen einer Verhärtung in der Wade ausgewechselt. Spielmacher Niclas Pieczkowski (Lübbecke) kam wegen Leistenproblemen nicht zum Einsatz.

"Alles zehrt langsam an den Kräften, ich bin wirklich müde", hatte Dissinger vor dem Spiel gesagt. Nach einem freien Tag am Montag trifft sich die Mannschaft am Dienstagabend in Berlin und wird am Donnerstag nach den abschließenden Trainingseinheiten die Reise nach Polen antreten.

In Berlin will Bundestrainer Dagur Sigurdsson schließlich entscheiden, ob er mit 16 oder 17 Akteuren nach Breslau fährt und ob es zu einer Nachnominierung kommen wird. "Ich warte erst einmal die Diagnose der Ärzte ab", so der Isländer. "Wir gehen davon aus, dass wir mit 16 Spielern reisen. Die Zusammensetzung hängt davon ab, wer topfit ist." Vor den Spielen gegen Island hatte Sigurdsson bereits kurzfristig Kai Häfner (TSV Hannover-Burgdorf) nachnominiert.

(Von Tamo Schwarz, aus den Kieler Nachrichten vom 11.01.16, Foto: Sascha Klahn)

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