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KN: Post aus Polen: Börge Lund: "Do widzenia, Polska!"

Während der Europameisterschaft berichtet KN-Redakteur Tamo Schwarz in der Kolumne "Post aus Polen" über seine Erlebnisse rund um die EHF EURO 2016. Heute: "Do widzenia, Polska!"

Teil 13: "Do widzenia, Polska!"

Auf Wiedersehen, Polen! Do widzenia, Polska! Was für eine EM! Wunderbar! 17 Tage liegen hinter mir - eine Bilanz:

Ich habe 3302 Kilometer auf deutschen und polnischen Straßen zurückgelegt +++ dabei 17 Mal im Auto Modern Talking gehört (1 Mal „Brother Louie“; der Pole ist bei seinen Deutschland-Ressentiments sehr inkonsequent) +++ und in 1 Polizeikontrolle geraten +++ 1390 Minuten Handball live in Breslau, Kattowitz und Krakau verfolgt +++ dabei 2 Mal nicht hingesehen vor Aufregung +++ 7 Mal überlegt, ob der Kreis oder das Dreieck in Polen das Symbol für die öffentliche Herrentoilette ist +++ 1 Mal auf der Damentoilette gelandet +++ 16 Ausgaben von "Post aus Polen" geschrieben (oder aufgezeichnet; Dank an Stefan Lövgren, Magnus Wislander und Börge Lund) +++ 0 Mal rasiert ("Wer rasiert, verliert!") +++ 8 Mal die Gelegenheit verstreichen lassen, in den Hotel-Fitnessraum zu gehen +++ 8 Mal an der Hotelbar gelandet +++ 12 Gespräche mit Andreas Wolff geführt +++ 11 Mal gedacht: Das mit dem Europameister-Titel, das kann der doch nicht ernst meinen.

(von Tamo Schwarz, aus den Kieler Nachrichten vom 01.02.2016)

Teil 12: "Heia Norge!"

Ganz Norwegen ist überrascht über den Erfolg unserer Mannschaft! Verrückt! Wir haben keine Verletzten wie Deutschland, aber die Mannschaft ist seit zwei, drei Jahren im Umbruch. Die meisten sind erst auf dem Weg zu einer internationalen Karriere. O’Sullivan geht nach Magdeburg, Björnsen nach Wetzlar. Und Sander Sagosen? Den wollen alle großen Klubs.

Ich hatte das Glück, mit beiden Trainern zu arbeiten. Dagur Sigurdsson und Christian Berge sind unglaublich kompetent. Nicht nur Mamelund und Myrhol - die Abwehr ist sehr kompakt. Deutschland und Norwegen haben jetzt beide eine Riesenchance auf das Finale. Aber Norwegen wird gewinnen: Wer gegen Polen in Polen auf diese Art gewinnt und Frankreich in einem Endspiel bezwingt, der setzt ein echtes Zeichen. Es wird eine Abwehrschlacht: Wer mehr aus neun Metern treffen kann, hat die besten Chancen. Heia Norge!

(Von Börge Lund, aus den Kieler Nachrichten vom 29.01.2016)

Børge Lund (36) spielte von 2007 bis 2010 beim THW Kiel. Mit den Zebras wurde der Norweger dreimal deutscher Meister, gewann 2010 die Champions League, wechselte dann zu den Rhein-Neckar Löwen (2010-2012) und spielte unter Dagur Sigurdsson bei den Füchsen Berlin (2012-2013). Heute lebt das Ex-Zebra mit seiner Familie in seiner Heimatstadt Bodø und ist Spielertrainer beim Erstligisten Bodø HK, mit dem er in dieser Saison zum ersten Mal Pokalsieger wurde.

Teil 10: Wer rasiert, verliert ...

Ist doch eine alte Regel: Never shave a winning team. Oder anders: Wer rasiert, verliert. Die meisten Nationalspieler sind allerdings so jung, dass der einzige Bart, den sie kennen, Simpson heißt. Glatt wie ein Baby-Popo, könnte man bei dem einen oder anderen sagen. Oder wie Abwehr-Riese Finn Lemke es ausdrückt: "Mit den drei Haaren soll ich ein Bad boy sein?"

Beim Teammanager Oliver Roggisch ist das anders. Nach dem Gewinn des Weltmeister-Titels 2007 erwies die deutsche Mannschaft ihrem Trainer Heiner Brand mit Walross-Bärten die Ehre. Jetzt in Polen lässt der 37-Jährige sprießen bis zum bitteren Ende. Dem Langhaarschneider von Carsten Lichtlein vertraue er ohnehin nicht. Und ich habe gar nicht erst einen Rasierer mit nach Breslau genommen. Ab jetzt bin ich also abergläubisch. Und die Verabredung steht: Wenn es mit einer Medaille klappt, spielen Oliver Roggisch und ich in Krakau Bart in der Menge.

(Von Tamo Schwarz, aus den Kieler Nachrichten vom 27.01.2016)

Teil 9: Dem Russen sei Dank

Die Jahrhunderthalle in Breslau
© Sascha Klahn

Ich sage: Dass die Deutschen heute in der Jahrhunderthalle von Breslau überhaupt Handball spielen, ist dem Russen zu verdanken. Dem Russen? Mein Kollege rät mir, ich solle nicht ihn behelligen, aber mein Angeberwissen bloß nicht dem Leser vorenthalten. Wozu sei denn meine "Post aus Polen" sonst da? Mit Fotografen ist nicht zu spaßen.

Liebe Leser, es war Max Berg, der Breslau mit der Jahrhunderthalle (Hala Stulecia) die Moderne brachte. Gebaut wurde sie von 1911 bis 1913, und damals war die niederschlesische Stadt im Kaiserreich so etwas wie das Mekka der architektonischen Avantgarde. Seit 2006 gehört die aus damals revolutionärem Stahlbeton errichtete Jahrhunderthalle zum Unesco-Weltkulturerbe, ist Wahrzeichen mit ihrer markanten Kuppel, gebaut nach Vorbild des Pantheon in Rom. Ein Glücksfall, denn die Russen nutzten den Kuppelbau während der Luftangriffe auf die Stadt im Zweiten Weltkrieg als Orientierungspunkt für ihre Angriffe auf Breslau und verschonten die Arena.

(von Tamo Schwarz, aus den Kieler Nachrichten vom 26.01.2016, Foto: Sascha Klahn)

Teil 8: Verrückte Fernsehwelt

ARD und ZDF freuen sich über ein Millionen-Publikum beim Handball
© Sascha Klahn

Tag zehn in Breslau. Und Kattowitz. Und Krakau. Ich pendele von Highlight zu Highlight. Sieben Tage liegen noch vor mir. Das muss jetzt auch mal gesagt werden: Ich vermisse meine Familie. Die ist im Handball-Fieber. Mein Sohn hat schließlich gegen den THW gewonnen. 16:8 für den Suchsdorfer SV. Also die Minis. Die deutschen Spiele verfolgen meine Frau, mein Sohn (6) und ungefragt auch die Baby-Tochter vor dem Fernseher. Eltern, Cousinen, Onkel, Tanten - der Handball elektrisiert die Massen. Das können nicht nur Fußball und Biathlon.

ARD und ZDF machen alles richtig, werden ihrem Auftrag nach zwei Jahren und einer handballfreien WM 2015 wieder gerecht. "Feel the emotions" lautet der EM-Slogan. Nichts leichter als das, mit diesem mitreißenden deutschen Team. Knapp fünf Millionen Zuschauer waren es beim Ungarn-Coup (17,8 Prozent Marktanteil). Doch 2017 bei der WM in Frankreich wird das Öffentlich-Rechtliche wohl wieder in die Röhre gucken. Der katarische Rechteinhaber beIN beharrt darauf, die Austragung via Satellit zu verschlüsseln. "Nicht vorstellbar", sagen ARD und ZDF, die unverschlüsselt senden. Es gibt 18 Millionen Sat-Haushalte in Deutschland. In einem in Suchsdorf ist das Handball-Fieber ausgebrochen. In welcher Handball-Welt leben wir eigentlich?

(Von Tamo Schwarz, aus den Kieler Nachrichten vom 25.01.2016)

Teil 7: 30 Zentimeter Glück aus Bronze

Das Glück liegt auf der Straße. Oder sitzt. Oder steht. Oder hängt. Ich muss mich nur bücken, dann finde ich sie, die berühmten Wroclaw Krasnale, die Zwerge von Breslau. "Papa Zwerg" war der erste in den 1980er-Jahren. Ein Zwerg als Protest gegen das kommunistische Regime. Nach der Jahrtausendwende wuchs die kleine Familie, aus einem Projekt von Kunststudenten avancierten die 30 Zentimeter kleinen Bronze-Boys zu echten Breslau-Botschaftern. Zwergen-Stadtpläne sind im Umlauf. Es bringe Glück, sagt der Volksmund, die 300 fleißigen Figürchen im Straßenbild zu berühren, ja zu herzen und zu küssen. Habe ich getan. Um die Ecke zockt der "Kasyniarz", der Spieler, am einarmigen Banditen. Jetzt kann in der Hauptrunde eigentlich nichts mehr schiefgehen. Das Glück liegt auf der Straße. Heute Abend werde ich dem deutschen Teammanager Oliver Roggisch eine Zwergen-Tour mit der Mannschaft vorschlagen. Dann klappt’s auch mit dem Halbfinale.

(Von Tamo Schwarz, aus den Kieler Nachrichten vom 23.01.2016)

Teil 6: "Wer würde heute wohl gewinnen?"

THW-Legende Magnus Wislander ist bei der EM als Radioreporter unterwegs
© Sascha Klahn

Ganz schön gemütlich heute! Früher wurde bei Europameisterschaften jeden Tag gespielt. Nach drei Tagen hatten wir dann mal einen Ruhetag. Ich frage mich, ob der Europameister von 2016 gegen uns "Bengan Boys" - benannt nach dem legendären Nationalcoach Bengt Johansson - gewinnen würde. Wahrscheinlich schon: Die Spieler sind größer, athletischer, schneller, werfen besser. Als Abwehrspieler musst du dynamischer spielen.

Ich fühle mich in Göteborg echt wohl. Meine Kinder sind 19, 23 und 25 Jahre alt. Therese ist Torhüterin bei Lugi HF in der Ersten Liga, die beiden anderen wohnen noch zu Hause. Bisher bin ich dort verwurzelt, habe alle Angebote abgelehnt. Aber vielleicht zieht es mich danach doch als Trainer ins Ausland.

(von Magnus Wislander, aus den Kieler Nachrichten vom 22.01.2016, Foto: Sascha Klahn)

Magnus Wislander (51) spielte von 1990 bis 2002 beim THW Kiel und ist einer der größten Spieler des Klubs überhaupt. Mit den Zebras wurde der Schwede siebenmal deutscher Meister. Der Rekord-Europameister (1994, 1998, 2000, 2002) und Dopppel-Weltmeister (1990, 1999) ist Co-Trainer von Redbergslids Göteborg, Leiter einer Postfiliale und Experte für das schwedische Radio.

Teil 5: "Neue Typen hat das Land"

Ich bin in der Hauptrunde. Also die deutsche Handball-Nationalmannschaft. Und mit ihr die Journalisten-Schar, die ihre Hotelzimmer in Breslau nicht verlassen muss. Zweifel hatte ich schon vor dem Sieg gegen Slowenien keine mehr. Die Mannschaft ist spannend, jung, ungestüm. Es fühlt sich an wie Aufbruchstimmung.

Wer hatte eigentlich gesagt, dass dieser Mannschaft die Typen fehlen? Bundestrainer Dagur Sigurdsson macht einen Riesenjob in Polen. Unaufgeregt, kompetent, voller Vertrauen. Die Typen kommen dann ganz von alleine: Andi Wolff im Tor (Jahrgang 1991), Finn Lemke (1992), der einen Abwehrchef aufs Parkett zaubert wie ein Alter. Und der Käpt'n: Steffen Weinhold glänzt mit stillem Charisma, trägt einen Riesensack voller Verantwortung mit sich herum. Spanien war die Geburt des Spirits, Schweden die taktisch feine Wende, Slowenien die Geburt einer Mannschaft, die noch Großes vor sich hat. Großes? Ich traue Deutschland das Halbfinale zu. Dann ziehen wir alle um. Nach Krakau.

(von Tamo Schwarz, aus den Kieler Nachrichten vom 21.01.2016)

Teil 4: Lego auf Polnisch

Wenn einer eine Reise tut, dann ... darf er den Liebsten gern etwas mitbringen. Ich finde, dass Lego immer eine gute Idee ist für einen Sechsjährigen. In Polen gibt es sogar eine billigere Variante, und die Produkte von "Cobi" sind mit den dänischen Steinespezialisten sogar kompatibel.

Doch vor dem Spielzeugregal kann ich mich nicht entscheiden. Flakgeschütz und Wehrmachtspanzer sind mit 60 Zloty (13,50 Euro) zwar vergleichsweise preiswert, sprechen mich aber nicht wirklich an. Außerdem halte ich es für fraglich, ob das Megaset "Battle of Berlin" (160 Zloty) im Kinderzimmer meines Sohnes seinen (pädagogischen) Zweck erfüllen würde. Unter der Quadriga des Brandenburger Tores flattert die polnische Flagge, Soldaten patrouillieren mit Schäferhund. Sonderbare Liebe zum Detail.

Die haben auch die Macher des Magazins "Wprost" auf ihrer aktuellen Titelseite bewiesen. Eine historische Aufnahme aus dem Führerhauptquartier mit Hitler, Mussolini, Feldmarschall Keitel und General Jodl wurde mit den Köpfen von Angela Merkel, Jean-Claude Juncker, Martin Schulz und anderen EU-Politikern versehen. "Sie wollen Polen wieder kontrollieren", lautet die Schlagzeile. Ein beklemmendes Gefühl beschleicht mich. Ich verlasse den Spielzeugladen und denke: Kein Spielzeug ist auch keine Lösung.

(Von Tamo Schwarz, aus den Kieler Nachrichten vom 20.01.2016)

Teil 3: Rolf ist wieder da

High Five ist das Maskottchen der EHF EURO 2016
© Sascha Klahn

Ich habe Rolf getroffen. Postleitzahlen-Rolf. Ihr kennt ihn nicht mehr? 1993 war er ein Star. Diese sprechende Hand war, ähem, war das Gesicht der Umstellung auf fünfstellige Postleitzahlen. Ein Leben für die Post. Rolf schonte sich nicht. "Fünf ist Trümpf" war sein Slogan. Jedes Kind kannte Rolf. Doch irgendwann waren 2300 Kiel 1 und 4630 Bochum vergessen. Und mit ihnen Rolf. Er stürzte ab, lebte von der Hand in den Mund. Irgendwann erinnerte man sich an ihn, doch der Dschungel kam für ihn nicht infrage. Rolf wartete auf das richtige Angebot. Und das kam: Rolf pendelt jetzt. Zwischen Danzig, Breslau, Kattowitz und Krakau. Denn Rolf ist offizielles Maskottchen der Handball-Europameisterschaft in Polen. Sein gülden-glänzender Teint lässt ihn jünger erscheinen. Er hat gelernt zu tanzen. Nur manchmal schweift sein Blick noch zurück. Es sei nicht alles schlecht gewesen damals, sagt Rolf dann und erinnert sich an die Zeit vor 23 Jahren. Ich habe Rolf getroffen. Er heißt jetzt "High Five". Die Zeit hat ihn zu einem Realisten gemacht. Er könne sich, sagt Rolf, an fünf Fingern abzählen, dass seine Zeit als EM-Maskottchen begrenzt ist.

(von Tamo Schwarz, aus den Kieler Nachrichten vom 19.01.2016, Foto: Sascha Klahn)

Teil 2: Alter Schwede: Jugendlicher Leichtsinn

Staffan Olsson, Ola Lindgren und Dagur Sigurdsson haben einiges gemeinsam: Sie haben den Mut, Talenten das Vertrauen zu schenken. Sie denken nicht nur an die EM, sondern an die Zukunft. Darum freue ich mich auf das Duell Deutschland gegen Schweden. In beiden Mannschaften würden momentan nur ein oder zwei Spieler den Sprung in eine Weltauswahl schaffen. Mattias Andersson, klar! Steffen Weinhold, vielleicht. Aber dann?
Ich finde die neuen, jungen Spieler auf beiden Seiten interessant. Und wenn ein Kim Ekdahl du Rietz nicht die Motivation hat, für sein Land zu spielen, dann soll er auch nicht spielen. Wenn unsere Mannschaft so auftritt wie in der ersten Halbzeit gegen Slowenien, hat sie eine Chance: mit Mut, Disziplin, Offensivdrang. Ein Youngster wie Philip Stenmalm war da in der Abwehr fehlerfrei. Und das mit 23 Jahren und erst elf Länderspielen. Nach der Pause wurde das alles überlagert von jugendlichem Leichtsinn und fehlender Routine. Morgen fliege ich in den Urlaub, am Finalwochenende bin ich zurück in Polen. Ich bin wirklich gespannt, was mich dann erwartet.
(von Stefan Lövgren, aus den Kieler Nachrichten vom 18.01.2016, Foto: Sascha Klahn)

Teil 1: Ohne Regenbogen

Tobias Karlsson darf während der EM nicht die Kapitänsbinde in Regenbogenfarben tragen.
© Sascha Klahn

Abgebogen - Auf die #roadtopoland. Mit dem Hashtag hat der Deutsche Handball-Bund immer wieder Lust gemacht auf die EM in Polen, und am Freitag habe auch ich mich auf den Weg nach Breslau gemacht. Das polnische Wroclaw, niederschlesische Hauptstadt mit 630 000 Einwohnern, ist in diesem Jahr übrigens europäische Kulturhauptstadt. Mit einem großen "Erwachen" wird das Jahr am Wochenende eröffnet, Breslau gibt sich tolerant, weltoffen. Kunst, Kultur, Konzerte, ein kunterbunter Farbtupfer in einem Land, das derzeit wegen seines Rechtsrucks von sich reden macht. Das wird toll! Kunterbunt wollte auch der schwedische Kapitän (und Ex-Kieler) Tobias Karlsson seinen EM-Auftakt gestalten. Mit einer Regenbogen-Kapitänsbinde - die Regenbogenfahne gilt als internationales Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung - wollte der 34-jährige Abwehrchef ein "starkes Zeichen für Toleranz und Gleichbehandlung aller Menschen". Und das im erzkonservativen Polen, wo Homophobie ein großes Problem ist. Das kam gut an. Zum Beispiel beim deutschen Kapitän Steffen Weinhold ("Ich unterstütze ihn"), und anfangs auch beim europäischen Verband EHF.

Am gestrigen Freitag die Kehrtwende einer offenbar farbenblinden Turnierleitung: Die EHF teilte mit, dass die Spielführerbinde "als Teil des Trikotsatzes anzusehen" sei und "eine oder mehrere Farben der jeweiligen Nation" enthalten müsse. "Die EHF hindert uns daran, dafür einzutreten, wofür wir stehen", reagierte Karlsson prompt. Dass die Schweden in Gelb und Blau auflaufen - zwei Farben des Regenbogens - spielt offenbar keine Rolle. Gemischte Gefühle auf der #roadtopoland.

(von Tamo Schwarz, aus den Kieler Nachrichten vom 16.01.2016, Foto: Sascha Klahn)

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