Die THW-Familie hält zusammen

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Donnerstag, 02.04.2020 // 12:10 Uhr

Die weltweite Corona-Pandemie und die notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus‘ stellen viele Menschen, Unternehmen, den Sport und auch den THW Kiel vor große Herausforderungen. In den kommenden Wochen und Monaten geht es für den Handball und den Rekordmeister um viel mehr als "nur" um Tore und Titel.

"Solidarität und Verbundenheit mit dem THW Kiel ist überwältigend"

Der THW Kiel sei wie viele weitere Unternehmen ohne eigenes Verschulden in den Sog dieser Krise geraten, erklärt der Aufsichtsrats-Vorsitzende Dr. Marc Weinstock, und ergänzt: "Diese ist für den Profi-Sport dramatischer, als wir uns alle vorstellen können. Jetzt ist entschlossenes Handeln notwendig."

Die THW-Geschäftsführer Sabine Holdorf-Schust und Viktor Szilagyi unterstreichen, dass es in diesen schwierigen Zeiten unglaublich hilfreich sei, „den Zusammenhalt der THW-Familie zu spüren. Es gibt uns Mut und Zuversicht, so treue Partner und Fans an unserer Seite zu wissen. Die bisher gezeigte Solidarität und Verbundenheit mit dem THW Kiel ist überwältigend."

"Als Familie steht man in guten und in schlechten Zeiten zusammen"

Darüber hinaus leisten alle Spieler, Trainer und Mitarbeiter der THW Kiel Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG ihren Beitrag. "Sie haben geschlossen in die Kurzarbeit eingewilligt und darüber hinaus zum Teil erheblichen Gehaltsverzichten zugestimmt", berichten Sabine Holdorf-Schust und Viktor Szilagyi: "Im Gegenzug erhalten alle einen Teil des Verzichts zurück, wenn das Ergebnis des Geschäftsjahres 2019/2020 besser ausfällt als jetzt unterstellt. Das zeigt, dass wir in einer schwierigen Situation gemeinsam vieles schaffen können und ist ein weiterer Beleg für die hohe Identifikation aller mit dem Verein."

"Als Familie steht man in guten und in schlechten Zeiten zusammen“, erläutert THW-Kapitän Domagoj Duvnjak. „Wir alle haben dem Club, den Sponsoren und den Fans viel zu verdanken. Heute ist es mehr denn je wichtig, als Team zu agieren, damit es weiter gehen kann und wir hoffentlich bald wieder gemeinsam emotionale Handball-Momente erleben können."