KN: Gensheimer traut Magdeburg die Meisterschaft zu

Bundesliga
Freitag, 20.02.2015 // 08:36 Uhr

Flensburg. Erste Pleite nach elf Liga-Spielen, zwei zusätzlich verletzte Stammkräfte und der fast sichere K.o. im Titelrennen: Für Champions-League-Sieger SG Flensburg-Handewitt geriet das Topspiel gegen die Höhenflieger des SC Magdeburg zur ganz großen Enttäuschung. Mit nunmehr vier Zählern Rückstand auf den neuen Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen müssen die Nordlichter ihre Träume von der zweiten Meisterschaft nach 2004 begraben. "Wir befinden uns definitiv in einer schweren Situation", sagte SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke geknickt: "So ein Verletzungspech steckt keine Mannschaft der Welt weg. Es gefährdet eine ganze Saison-Planung. Ich kann nur an den Zusammenhalt appellieren."

Neben den Langzeitverletzten Holger Glandorf (Achilessehnenriss) und Jacob Heinl (Rücken) fiel gegen Magdeburg im ersten Abschnitt der für die SG so wichtige Spielmacher Thomas Mogensen (Blessur im Hüft-Leisten-Bereich) aus, und auch Rechtsaußen Lasse Svan (Zerrung) konnte die Partie nicht beenden.

Doch die verletzungsbedingten Ausfälle waren nur ein Grund für die erst dritte Heimniederlage in über drei Jahren. Vor allem die Chancenauswertung ließ zu wünschen übrig. Und so stellte Trainer Ljubomir Vranjes klar: "Ich hasse es, über Verletzungspech zu sprechen. Nun sollen die gesunden Spieler beweisen, dass sie zu Recht das SG Trikot tragen." Wann die angeschlagenen Spieler ins Team zurückkehren, steht noch nicht fest.

Aufseiten der Magdeburger herrschte nach dem Sprung auf den dritten Platz dagegen Hochstimmung. Zehn Siege am Stück sorgen für eine breite Brust. "Wir sind nach Flensburg gefahren, um zu gewinnen", sagte SC-Trainer Geir Sveinsson: "Ich bin stolz auf meine Spieler."

Trotz der fünf Minuspunkte Rückstand auf die Spitze (38:6/35:11) zählt Uwe Gensheimer den SCM zu den Titelanwärtern. Der Magdeburger Erfolg "macht die ganze Geschichte an der Spitze noch einmal enger. Magdeburg rutscht da noch rein und hat überragende Möglichkeiten, auch noch im Titelrennen einzugreifen", sagte der Löwen-Kapitän bei Sport1. 

(Aus den Kieler Nachrichen vom 20.02.2015)

 

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