Nächstes Endspiel: Freitag geht's zum VfL Gummersbach

Bundesliga
Mittwoch, 13.05.2015 // 08:03 Uhr

Nach der langen Länderspiel-Pause geht es wieder rund im spannenden Titelrennen: Am Freitag bestreitet der THW Kiel beim VfL Gummersbach das nächste von noch vier ausstehenden Endspielen in der DKB Handball-Bundesliga. In der ausverkauften Schwalbe-Arena erwartet die "Zebras" ein heißer Tanz. Den überträgt Sport1 ab 20.15 Uhr live im Fernsehen, zeitnahe Informationen liefern wir über unseren Live-Ticker auf der THW-Homepage.

Gislason erwartet schwere Partie

23 Tage nach dem vorerst letzten Pflichtspiel geht es für den THW Kiel beim Altmeister aus Gummersbach am Freitag gleich wieder in die Vollen. "Das ist ein sehr, sehr wichtiges Spiel für uns", sagt THW-Trainer Alfred Gislason. "Jedes Spiel ist in dieser Phase der Saison ein Finale - und die Partie in Gummersbach wird ein richtig schweres Endspiel." Nach der langen Pause sei es wichtig, so Gislason weiter, schnell wieder in Tritt zu kommen. Um dem Team dabei zu helfen, habe man zuletzt Testspiele bestritten, die man mit großer Ernsthaftigkeit angegangen sei: "Besiktas Istanbul war am Sonntag ein echter Härtetest für das Spiel beim VfL."

Bestes Ergebnis seit fünf Jahren

Dieser ist nach Jahren der sorgenvollen Mienen auf dem Weg zurück nach oben. Wirtschaftlich ist der Verein, dem noch vor wenigen Jahren das Aus drohte, inzwischen in ruhigem Fahrwasser. "Natürlich war es ein Drahtseitakt, die sportliche Entwicklung der Mannschaft mit der wirtschaftlichen Konsolidierung zu kombinieren", gibt Manager Frank Flatten zu. "Aber es ist uns gelungen. Wir haben mit der zweitjüngsten Mannschaft der Liga bereits jetzt 30 Punkte geholt. Das ist das beste Ergebnis der letzten vier Spielzeiten." 

"Saisonziel fast schon erreicht"

Führt seine Mannschaft zurück in die obere Tabellenhälfte: VfL-Trainer Emir Kurtagic coacht das zweitjüngste Team der DKB Handball-Bundesliga.

Vor der Spielzeit hatten die Oberbergischen um Trainer Emir Kurtagic eine Platzierung zwischen neun und elf im Abschluss-Klassement als Ziel ausgegeben. Dieses Ziel hat der VfL nach momentanem Stand als Zehnter bereits erreicht. Nach Platz 13 im Vorjahr ein Erfolg, auch wenn die kühnsten VfL-Fans nach einem Klasse-Saisonstart und dem Vorrücken auf Platz drei sogar wieder von der Teilnahme am europäischen Wettbewerb träumten. "Unser Saisonziel, besser zu sein als im Vorjahr, haben wir fast schon erreicht", so Flatten. "Ich möchte auf jeden Fall mittelfristig um die Qualifikation für den Europapokal spielen, aber die Voraussetzungen müssen auch vorhanden sein. Die Mannschaft ist in einer sehr positiven Entwicklung, die aber noch lange nicht abgeschlossen ist. Es gab in dieser Saison auch kleinere Schwächephasen und Formschwankungen."

VfL wieder in der Spur

Eine solche Phase haben die Oberbergischen rechtzeitig vor dem Duell mit dem THW Kiel hinter sich gelassen. Nach sechs sieglosen Spielen in Folge feierten die Gummersbacher am letzten Spieltag mit dem 28:26 beim TBV Lemgo wieder einen doppelten Punktgewinn. Den 13. in dieser Spielzeit - so oft gewannen die Gummersbacher zuletzt in der Saison 2011/2012. Und auch im Hinspiel bewies der VfL, dass mit ihm jederzeit gerechnet werden muss: Über weite Strecken der ersten Hälfte führte der VfL Ende November in der Sparkassen-Arena, am Ende setzte sich der THW dank jeweils acht Toren von Steffen Weinhold und Joan Canellas aber noch mit 33:27 durch (siehe Spielbericht).  

100 Fanclub-Mitglieder unterstützen die "Zebras"

Auf Platz zwei der Liga-Torschützenliste: Raul Santos.

Bester Torschütze der Gummersbacher im Hinspiel war Raul Santos - neun Tore hatte er nach diesen 60 Minuten auf dem Spielberichtsbogen verzeichnet. Keine Eintagsfliege, denn der 23-jährige Linksaußen netzt häufiger ein als jeder andere Spieler beim VfL, dessen Kader wir bereits im Vorbericht zum Hinspiel ausführlich vorstellten. Mit bisher 221 Treffern jagt Santos den in der Torschützenliste der DKB Handball-Bundesliga führenden Robert Weber (232 Tore). "Wir müssen voll fokussiert auf dieses Spiel sein", sagt dann auch THW-Kreisläufer Patrick Wiencek, für den die Partie genauso wie für Trainer Gislason eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte ist. Die Schwalbe-Arena kennen beide allerdings nur als "Zebras". 4050 Zuschauer werden das Duell live verfolgen, seit Anfang Mai ist die Heimspielstätte des VfL ausverkauft. Die Kieler werden in diesem Endspiel allein von rund 100 Mitglieder der beiden Fanclubs "Zebrasprotten" und "Schwarz-Weiß" unterstützt, viele weitere THW-Fans haben sich privat Karten organisiert.

82. Duell der Traditionsvereine

Wer nicht live vor Ort sein kann, sollte vor dem Fernseher die Daumen drücken: Sport1 überträgt das Spiel des zwölffachen Meisters gegen den Rekordmeister ab 20.15 Uhr live. Über Zwischenstände informiert der Live-Ticker auf der THW-Homepage. Schiedsrichter der Partie sind Andreas und Marcus Pritschow. Das 82. Aufeinandertreffen der beiden Traditionsvereine - 45 Mal gewann bisher der THW, drei Mal gab es ein Unentschieden (siehe Gegnerdaten VfL Gummersbach im THW-Archiv) - wird ein weiteres Endspiel der "Zebras", die mit einem Sieg beim Tabellenzehnten einen weiteren großen Schritt auf dem Weg zum 20. Titelgewinn machen wollen. Auf geht's, THW!

KN-Interview mit Carsten Lichtlein: "Die Kieler werden Meister"

Carsten Lichtlein wird am 14. Juni beim Länderspiel in Kiel gegen Österreich aller Voraussicht nach zum 200. Mal im Tor der deutschen Handball-Nationalmannschaft stehen. Lange blieb der mittlerweile 34-Jährige von der Öffentlichkeit unbemerkt, erst der neue Bundestrainer Dagur Sigurdsson gab dem Schlussmann des VfL Gummersbach eine echte Chance. Unsere Zeitung sprach vor dem Punktspiel seines VfL gegen den THW Kiel am Freitag (20.15 Uhr) mit ihm.

Herr Lichtlein, Sie spielen seit fast 15 Jahren in der Bundesliga, doch das Final Four in Hamburg haben Sie noch nie erreicht...

Das stimmt, leider. Ich bin zweimal knapp gescheitert. Diesmal mit dem VfL im Viertelfinale an der SG Flensburg, vor vielen Jahren mit Großwallstadt in der gleichen Runde in der Verlängerung am THW Kiel – damals spielte dort noch Magnus Wislander.

 

Haben Sie die Pokal-Endrunde trotzdem verfolgt?

Klar. Flensburg ist ein verdienter Sieger. Tragisch finde ich, was mit den Löwen passiert ist. Sie sind so oft knapp davor, einen Titel zu gewinnen, aber sie schaffen es einfach nicht. Das muss im ersten Moment extrem deprimierend gewesen sein.

 

Nur im ersten Moment? Glauben Sie, die Löwen, derzeit in der Meisterschaft zwei Punkte hinter dem THW, lassen sich jetzt hängen

Nein, ich kenne Uwe (Gensheimer, d. Red.) und Johnny (Patrick Groetzki) aus der Nationalmannschaft sehr gut – sie werden ganz sicher bis zum Ende Gas geben.

 

Reicht das denn, um den THW noch abzufangen?

Nein, die Kieler werden wieder Meister. Sie haben eine super Mannschaft und den breitesten Kader - sie lassen sich das nicht mehr nehmen.

 

Mit dem VfL haben Sie am Freitag die Chance, das Rennen wieder offen zu gestalten...

Wir werden alles versuchen, das ist klar. Schließlich ist die Halle ausverkauft, und wir wollen den Fans etwas bieten. Aber wir sind gegen diesen THW nur ein Außenseiter.

 

Sie haben im Sommer 2013 einen Vier-Jahres-Vertrag beim VfL unterschrieben. Zu einem Zeitpunkt, zu dem dieser mitten in der Krise steckte. Warum?

Mich hat das Konzept von Manager Frank Flatten überzeugt. Hier wird auf junge Spieler gesetzt, ich wurde als Führungsfigur gebraucht – das hat mich gereizt. Der Trend ist eindeutig positiv. Vor zwei Jahren verhinderte der VfL den Abstieg am letzten Spieltag, diesmal hatten wir damit eigentlich nie etwas zu tun. Wenn wir unsere Spiele gegen die Aufsteiger Bietigheim, Friesenheim und Erlangen gewinnen, stehen wir sogar noch viel besser da. Mittelfristig will der VfL in den Europapokal, das halte ich für realistisch.

 

Erleben wir gerade den besten Lichtlein aller Zeiten?

Vielleicht ist die öffentliche Wahrnehmung so. In der Nationalmannschaft habe ich eigentlich immer gut gespielt, wenn ich einmal eingesetzt wurde. Diese Chance habe ich aber selten bekommen, mit dem neuen Bundestrainer hat sich das geändert.

 

Sie sind seit zwölf Jahren Nationalspieler, doch vor der WM in Katar, bei der Sie ein starkes Turnier spielten, waren sie zehnmal nur der Ersatzmann. Haben Sie nie an Rücktritt gedacht?

Nein, dafür bin ich viel zu ehrgeizig. Aufgeben zählt nicht, ich denke immer daran, wie ich mich noch verbessern kann. Ich spiele, so lange mein Körper das zulässt, und ich fühle mich fit. Mein Traum ist, einmal an einem Olympischen Turnier teilzunehmen.

 

Am Freitag treffen Sie mit Steffen Weinhold und Patrick Wiencek auf zwei Kieler Kollegen aus der Nationalmannschaft...

Ich freue mich sehr darüber, wie Raffi (Weinhold), der schon bei der SG Flensburg gut gespielt hat, in Kiel eingeschlagen hat. Und auch Bamm-Bamm (Wiencek) hat nach seinem Wechsel vom VfL Gummersbach einen großen Schritt gemacht. Bamm-Bamm ist in der Nationalmannschaft mein Frühstückspartner, allerdings schwächelt er, seitdem er Vater geworden ist. Früher haben wir uns um 7.30 Uhr getroffen, jetzt taucht er selten vor neun auf – das geht so nicht weiter. Schön, dass der THW Kiel wieder stärker auf deutsche Spieler setzt, das hilft der Nationalmannschaft.

(Das Interview führte Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 13.05.2015)

KN: THW-Plan: Mit einem Sieg Druck auf die Löwen erhöhen

Kiel. Noch vier Spiele trennen den THW Kiel von der Meisterschaft in der Handball-Bundesliga. Die Rechnung ist einfach: Bei zwei Minuspunkten und 58 Toren Vorsprung auf die Rhein-Neckar Löwen können die Zebras den Titel in eigener Halle perfekt machen. Vorausgesetzt, sie gewinnen heute in der mit mehr als 4000 Zuschauern ausverkauften Schwalbe-Arena des VfL Gummersbach (20.15 Uhr/Sport1).

Bis zum Saisonende muss der THW in der Liga nur noch einmal reisen (3. Juni/Hannover), die anderen Pflichtspiele trägt er gegen die Kellerkinder GWD Minden (20. Mai, 20.15 Uhr) und TBV Lemgo (5. Juni, 20 Uhr) zu Hause aus. Bleiben als Stolpersteine der VfL und die Niedersachsen, die alles daran setzen werden, ihrem Trainer einen würdigen Abschied zu bescheren. Christopher Nordmeyer erklärte nach Vorbild von Jürgen Klopp, Trainer des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund, in diesen Tagen überraschend seinen Rücktritt. Nach viereinhalb Jahren habe er nicht mehr das Gefühl, noch der Richtige zu sein.

Daran, mit einem Sieg in Gummersbach die Meisterschaft einzutüten, mag Patrick Wiencek nicht denken. Der Kreisläufer, der im Sommer 2012 den VfL in Richtung Kiel verließ, sieht in diesem Gedankengut negative Folgen. "Dann fällt die Spannung ab, und das Turnier in Köln geht in die Hose." Das Turnier in Köln ist das "Final4" (30./31. Mai) der Champions League, in dem die Kieler im Halbfinale auf MKB Veszprem treffen. Die Zebras, das macht Wiencek deutlich, wollen das Double feiern. Er glaubt auch nicht daran, dass die Löwen sich nach dem bitteren Aus im Pokal-Halbfinale gegen Flensburg hängen lassen. "Die Situation ist wie in der vergangenen Saison, nur mit veränderten Rollen", erinnert sich Wiencek an das dramatische Finale der vergangenen Spielzeit, in dem die Kieler einen Rückstand von 23 Toren auf die Löwen in den letzten fünf Spielen noch in einen Vorsprung von zwei Toren verwandelten. "Wenn wir wackeln, sind die Löwen da."

Wiencek wird Carsten Lichtlein wiedersehen, seinen Frühstückspartner im Kreis der Nationalmannschaft. Der VfL-Torhüter hatte ihm im Interview mit unserer Zeitung im Scherz vorgeworfen, als solcher zu schwächeln, seit er Vater geworden ist. "Das stimmt", räumt Wiencek ein. "Ich schlafe bei den Lehrgängen jetzt immer eine Stunde länger, bin aber trotzdem noch einer der Ersten."

Gestern flog der THW-Tross von Hamburg nach Köln, ließ sich dort vom Mannschaftsbus einsammeln und übernachtete in Gummersbach. Neben Dominik Klein (Kreuzbandriss) fehlen auch die Torhüter Johan Sjöstrand und Steinar Ege (Konfirmation der Tochter). Sjöstrand, dem das Maltafieber übel mitspielte, übt nach wochenlanger Pause zwar wieder leicht mit Athletiktrainer Hinrich Brockmann, doch ein Kandidat für das THW-Tor ist er wohl nicht mehr. "Er hat neun Kilogramm abgenommen", sagt Trainer Alfred Gislason. "Das wird eine Weile dauern, bis er das wieder aufholt." Er habe aber keine Bedenken, dass der Schwede in der kommenden Saison zur alten Klasse zurückfinden werde. Dann spielt der 28-Jährige allerdings für den Liga-Rivalen MT Melsungen. Ein Fragezeichen stand gestern noch hinter Henrik Lundström (Wadenprobleme). Gut möglich, dass der 35-jährige Schwede geschont wird, um gegen Minden einsatzbereit zu sein.

Mit dem VfL Gummersbach trifft neben Wiencek auch Gislason auf seinen Ex-Verein. Im Sommer 2008 verließ er die Oberbergischen, weil er nach der Entlassung von Noka Serdarusic Wunschkandidat der Kieler gewesen war. Der Isländer hat großen Respekt vor der zweitjüngsten Mannschaft der Liga, die mit 30 Punkten bereits aller Abstiegssorgen ledig ist. Mit Ex-Zebra Christoph Schindler (Muskelfaserriss) wird der Tabellen-Zehnte in seinem vorletzten Heimspiel aber auf seinen Kapitän verzichten müssen. "Die Leistungen der Gummersbacher schwanken zwar", sagt Gislason. "Aber um dort zu bestehen, muss unsere Abwehr gut funktionieren." Mit Lichtlein habe der VfL zudem einen der besten Torhüter der Liga. "Es ist für uns extrem wichtig, dort zu gewinnen", sagt Gislason. "So können wir den Druck auf die Löwen erhöhen."

(Von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 15.05.2015)

 

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