KN: Löwen vernaschen Füchse

Bundesliga
Dienstag, 22.11.2016 // 08:00 Uhr

Frankfurt. Mit einer Machtdemonstration haben die Rhein-Neckar Löwen ihre Titelambitionen in der Handball-Bundesliga eindrucksvoll unterstrichen und Herausforderer Füchse Berlin vorerst aus dem Meisterrennen verabschiedet. Der Titelverteidiger entschied das Topspiel des 12. Spieltages mit 30:25 (18:11) für sich. Mit 20:2 Punkten verbesserten sich die Löwen auf den dritten Tabellenplatz hinter Rekordmeister THW Kiel (22:2) und der SG Flensburg-Handewitt (20:2). 

Die Berliner, die mit 19:5 Punkten den Anschluss an das Spitzentrio verloren, verschliefen die Startphase komplett. Nach zehn Minuten führte der Titelverteidiger aus Mannheim bereits mit 6:2, beim 17:7 (24.) drohte den Füchsen sogar ein Debakel. "Wir haben in der ersten Halbzeit alles falsch gemacht und keine Präsenz gezeigt", haderte Hans Lindberg mit dem Auftritt vor der Pause. Der Rechtsaußen war mit sieben Toren bester Werfer bei den Gästen, die in der zweiten Hälfte mehr Widerstand leisteten. Eine Wende konnten sie dem Spiel aber nicht mehr geben, auch weil die Löwen in Alexander Petersson (10), Gudjon Valur Sigurdsson (8) und Kim Ekdahl du Rietz (8) ein überragendes Trio in ihren Reihen hatten.

Unterdessen sorgt DHfK Leipzig weiter für Furore in der Liga und kämpft zugleich rührend um Trainer Christian Prokop. Die Messestädter gewannen mit 21:19 (9:12) gegen GWD Minden und eroberten den fünften Rang in der Tabelle zurück. Beste DHfK-Werfer waren Niclas Pieczkowski (5) und Alen Milosevic (5/2), bei den Gästen traf Aleksandar Svitlica (4/2) am erfolgreichsten. Die Leipziger Fans kämpfen um ihren Trainer Christian Prokop, der als Nachfolger von Bundestrainer Dagur Sigurdsson gehandelt wird. Auf Spruchbändern stand "Machs wie wir - bleib hier" oder "Trainer kommen und gehen - nur die Besten bleiben".

(Aus den Kieler Nachrichten vom 21.11.2016, Foto: Archiv/Sascha Klahn)

 

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