KN: Flensburg unterliegt in Paris - Füchse weiter

Champions League
Montag, 17.10.2016 // 11:38 Uhr

Paris. Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt haben ihr Auswärtsspiel in der Champions League bei Paris St. Germain am Sonntag mit 22:27 (11:13) verloren. Durch die zweite Niederlage im laufenden Wettbewerb rutschte die SG auf den sechsten Platz in der Vorrundengruppe A ab. Beste Werfer waren der Flensburger Johan Jakobsson mit fünf Toren sowie Uwe Gensheimer mit sieben Treffern für Paris.

SG-Coach Ljubomir Vranjes hatte versucht, die Franzosen mit einer ungewöhnlichen Aufstellung zu überraschen. Von Beginn an setzte der Schwede auf den siebten Feldspieler. Er holte seinen Torwart bei eigenen Angriffen vom Feld und ließ seine Mannschaft mit zwei Kreisläufern agieren. Petar Djordjic und Jim Gottfridsson sorgten dann auch für die 2:0-Führung. Das Pariser Starensemble stellte sich aber schnell auf diese Variante ein und hatte sich sieben Minuten vor der Pause beim 10:7 einen Drei-Tore-Vorsprung erarbeitet.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Franzosen von 15:12 (35.) auf 21:14 (46.) davon. Zwar konnten die Flensburger noch auf 21:24 (52.) verkürzen, doch zu mehr reichte es nicht, weil in der entscheidenden Phase zu viele Chancen ausgelassen wurden. So vergaben Kentin Mahé und Djordjic je einen Siebenmeter.

Statistik: PSG - Flensburg-Handewitt 27:22 (13:11)

Tore Paris: Gensheimer 7/5, Nikola Karabatic 6, Remili 5, Hansen 4, Abalo 2, Narcisse 2, Stepancic 1

Tore Flensburg: Jakobsson 5, Mahé 4/2, Gottfridsson 3, Djordjic 3, Wanne 2, Zachariassen 2, Heinl 1, Radivojevic 1, Toft Hansen 1

Strafminuten: 8/10

Zuschauer: 2350

Füchse ziehen in die dritte EHF-Runde ein

Handball-Klubweltmeister Füchse Berlin hat die dritte Qualifikationsrunde im EHF-Cup erreicht. Die Berliner gewannen nach dem Erfolg im Hinspiel auch das Rückspiel der zweiten Runde gegen den französischen Vertreter Chambery Savoie mit 24:22 (14:14). Die dritte Runde wird am Dienstag ausgelost. Im Vorjahr waren die Füchse bereits in der Qualifikation an Chambery gescheitert. Vor 5000 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle hatten die Gastgeber in Nationaltorhüter Silvio Heinevetter ihren Erfolgsgaranten. Bereits beim 25:22 im Hinspiel in Chambery war der extrovertierte Keeper der Matchwinner gewesen.

(Aus den Kieler Nachrichten vom 17.10.2016, Foto: Archiv/Sascha Klahn)

 

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