KN: SG hadert mit dem Remis gegen Kielce

Champions League
Montag, 25.04.2016 // 09:38 Uhr

Flensburg. Es war eine gefühlte Niederlage. Nach dem 28:28 (13:14)-Remis gegen KS Vive Tauron Kielce im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League verzichteten die Spieler der SG Flensburg-Handewitt auf ihre Dankesrunde durch die Halle und verkrochen sich schnell in der Kabine. Da wirkten die Worte von Gäste-Coach Talant Dujshebaev fast tröstend. "Es ist erst Halbzeit, auf uns wartet noch schwere Arbeit", sagte er - um dann anzufügen: "Natürlich ist das Unentschieden besser für uns als für Flensburg."

Der atmosphärische Druck der 5367 Zuschauer war vorhanden, und Mitte der zweiten Halbzeit sah es so aus, als ob Kielce daran zerbrechen könnte. Mehrere misslungene Angriffe in Folge führten dazu, dass die Flensburger auf 22:19 (42.) davonzogen. Da schien das Kalkül von SG-Trainer Ljubomir Vranjes aufzugehen, auf die erste Sieben zu setzen, statt - wie im ersten Durchgang - munter durchzuwechseln.

"Leider haben wir dann ein paar Fehler zu viel gemacht, sonst wären wir vielleicht weggekommen", sinnierte Vranjes nach der intensiven Partie, die auch von guten Leistungen der Torhüter lebte. Im Grunde zeigten nur drei Flensburger Akteure, dass ihnen die offensive Deckung des polnischen Meisters schmeckte. Holger Glandorf (11 Tore), Rasmus Lauge (7) und Lasse Svan (6) waren fast im Alleingang für die Torausbeute verantwortlich.

Bereits am Mittwoch um 18.30 Uhr steht das Rückspiel in Kielce an.

(Aus den Kieler Nachrichten vom 25.04.2016, Foto: Sascha Klahn)

 

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