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"Es ist sehr schön, dass wir gewonnen haben - auch weil viele bei uns Probleme reinreden wollen", sagte Steffen Weinhold, der Sekunden vor Schluss den entscheidenden Treffer zum 27:26 erzielt hatte. "Wir stehen und fighten zusammen, das hat man heute gesehen." Immer wieder werden Trainer, Spieler und Verantwortliche auf den Abgang von Filip Jicha angesprochen, immer wieder müssen sie erklären, wie die Mannschaft den Verlust verkraften soll. "Wir wollten unbedingt zeigen, dass wir es gut können ohne Filip", beschrieb der neue Kapitän Toft Hansen.

Viele hatten dem THW im Vorfeld des Klassikers gegen die SG Flensburg-Handewitt den Sieg nicht zugetraut. Nach 18 Minuten sah es auch nicht danach aus, als könnten die Zebras Supercup-Titel Nummer neun mit in die Landeshauptstadt nehmen. Doch dann wechselte Trainer Alfred Gislason den glücklosen Nikolas Katsigiannis aus. Von der Bank kam Niklas Landin und trug maßgeblich dazu bei, den Meister wieder auf Kurs zu bringen. "Es ist schön, wieder etwas zu bringen nach meiner langen Verletzung", kommentierte der Däne seinen Einsatz und ergänzte: "Ich hatte vorher nicht gedacht, dass es für mehr als 30 Minuten reicht."

Nach dem Spiel regnete es Lob für den sicheren Rückhalt. Nachdem zuletzt Katsigiannis angedeutet hatte, dass der THW in dieser Saison auf der Torhüterposition stärker besetzt ist als in der vergangenen, setzte Landin nun noch einen drauf. "Er gibt uns die nötige Ruhe hinten", sagte Weinhold. Landin sagte, er fühle sich gut, bei 100 Prozent sei er aber noch nicht. Ähnlich äußerte sich Weinhold, der 29-Jährige hatte die Vorbereitung ebenfalls nicht richtig mitmachen können.

Einen Rückschluss auf die Saison wollte niemand aus der Partie gegen den wohl härtesten Konkurrenten aus Flensburg ziehen. Mindestens vier Duelle wird es in Bundesliga und Champions League geben. "Es gibt viele Dinge, die wir noch verbessern müssen", sagte Weinhold. Der Sieg macht jedoch auch Mut. "Wir nehmen die zweite Halbzeit auf jeden Fall mit für den Saisonstart am Sonntag", sagte Landin. Auftakt ist am Sonntag um 15 Uhr in Dortmund gegen Gummersbach (siehe Vorbericht).

Die beiden Matchwinner hatten auch zum Thema Personal dieselbe Meinung. "Die Belastung ist in diesem Jahr durch die Achtergruppe in der Champions League noch größer. Da darf keinem was passieren. Deshalb hoffe ich, dass wir uns noch verstärken können", erklärte Weinhold. Landin drückte es noch klarer aus: "Wir brauchen noch einen Spieler im Rückraum." Gleichzeitig bestätigten beide die Einschätzung ihres Trainers, die Spieler müssten nun noch enger zusammenrücken und hätten dies, wie im Falle Landins und Weinholds am Mittwochabend, auch bereits gezeigt. Da scheint es doch kein Zufall zu sein, dass die beiden seit Dienstag die Startseite der Vereinshomepage zieren - auf der bis dato noch Filip Jicha dem Besucher entschlossen entgegenblickte.

(Von Niklas Schomburg, aus den Kieler Nachrichten vom 21.08.2015, Foto: Sascha Klahn)

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