Andreas Wolff begeistert bei "Schlag den Star"

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Montag, 19.09.2016 // 10:17 Uhr

1,52 Millionen Zuschauer sahen am Samstagabend zur Prime Time eine Andreas Wolff, der sich auch abseits des Handball-Feldes in Bestform präsentierte: Bei der "ProSieben"-Show "Schlag den Star" ließ der Kieler Keeper seinem Gegenüber, Profi-Tänzer Massimo Sinato, nicht den Hauch einer Chance: Nach zwölf von maximal 15 Spielen nutzte Wolff seinen ersten Matchball zum klaren 66:12-Erfolg. Um 0:34 reckte er den Koffer mit der Siegprämie von 100.000 Euro gen Studiodecke. "Ich freue mich, damit jetzt etwas Wohltätiges tun zu dürfen", sagte der THW-Torwart.

Keine Blamage beim Wissensquiz

Auch als Kranführer machte Wolff einen starken Eindruck

Zuvor hatten die Zuschauer im Studio und das Millionenpublikum einen Wolff in Bestform erlebt. Nachdem die ersten beiden Spiele an den Tänzer gingen, legt der Europameister und Bronze-Medaillengewinner von Rio beim "Medizinball-Basketball" erstmals richtig los, versenkt den schweren Ball 28 Mal im Korb. "Wie Michael Jordan früher. Wolff, du Basketball-Gott!", jubelt Studio-Kommentator Frank Buschmann dem Handball-Torhüter zu, der auch beim "Angry Birds"-Spiel mit der Riesenzwille die Nase vorn hat. Kraft und Willen stellt Wolff dann beim "Getränkekisten waagerecht stapeln" unter Beweis. Dann das erste Wissensquiz. Eine Disziplin, vor der Wolff zuvor großen Respekt hatte. "Ich habe mir in den Tagen vor der Sendung Länder, Hauptstädte und Regierungschefs gemerkt, um mich nicht zu blamieren." Tut Wolff nicht. Sechs Minuten braucht er nur, um Sinato bei "Blamieren oder Kassieren" in die Schranken zu weisen.

Handballnummern zum Zahlen-Einprägen

Beeindruckendes Zahlenspiel - Andreas Wolff begeisterte!

Das Studiopublikum hat Wolff da längst hinter sich - genauso wie die Fans vor den Bildschirmen. Mit lockeren Sprüchen und gleichzeitigem Fokus auf die Aufgaben meistert Wolff auch das Spiel mit realen Kränen, um dann auch beim Beachvolleyball nach anfänglichem Fehlerfestival deutlich zu gewinnen. Sinato schafft dann den Anschluss, weil Wolff beim nächsten Wissensquiz übereilte Antworten gibt. Höhepunkt der Show war dann der "Speedcourt": Dabei mussten sich die Teilnehmer lange Zahlenkombinationen einprägen und dann mit schnellen Füßen auf dem Boden-Tableau "eintippen". Wolff war unglaublich schnell. Und begeisterte mit der Art und Weise, wie er sich die Zahlen merkte - mit Rückennummern von Handballern! 9239239234 = Santos, Jicha, Dahmke, Santos, Balic. Wahnsinn! Beim "Blind Pinnen" gewinnt Wolff, obwohl Moderator Elton ihn bei zwei kniffligen Entscheidungen benachteiligt. 

Matchball verwandelt

Hatte allen Grund zum Jubeln: Andreas Wolff

Matchball im zwölften Spiel - und den lässt sich Andreas Wolff nicht nehmen. Beim "Wo liegt was?", bei dem er und Sinato Orte auf einer Europakarte ohne Orientierungsmarken wie Ländergrenzen und Flüsse einzeichnen sollen, liegt der Kieler Torhüter immer die entscheidenden Kilometer vorn. Konfettiregen, 100.000 Euro, mit denen Wolff unter anderem den "NestWerk e.V." und die Nachwuchsarbeit beim THW Kiel unterstützt, und feiernde Fans in den sozialen Netzwerken: "Chuck Norris ist gut, Hans Sarpei ist besser, doch Wolff ist der Beste!", heißt es beispielsweise da. "Als ich die ersten beiden Spiele verloren habe, und das recht deutlich, habe ich mich nicht so gut gefühlt", sagt der Torhüter. "Massimo war ein starker Gegner, und die Entscheidungen waren meist sehr knapp. Ein bisschen Glück hat dann den Ausschlag zu meinen Gunsten gegeben", erklärt Andreas Wolff nach dem klaren 66:12-Erfolg bescheiden.

 

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