Gut gelaunte Zebras: Teamvorstellung beim Business-Golf-Cup

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Freitag, 22.07.2016 // 15:28 Uhr

Traum-Wetter, gut aufgelegte Golfer aus Wirtschaft, Medien und Sport sowie "Zebras" vor dem Mikrofon in Höchstform: Die 3. Auflage des THW-Business-Golf-Cups, veranstaltet vom Rekordmeister, dem Bankhaus Donner & Reuschel und der Laren Consulting Real Estate GmbH, war erneut ein starker Auftakt in die neue Spielzeit.

Malerischer 18-Loch-Parcours

Malerisches Ambiente: Auf der Terrasse des Golfclubs Altenhof wurden die Sieger geehrt

76 Golfer waren nach der Begrüßung durch Michael Jürß, Geschäftsführer der "Laren Consulting Real Estate GmbH", André Kersch, Leiter Private Banking Schleswig-Holstein bei dem Bankhaus Donner & Reuschel, sowie THW-Prokuristin Sabine Holdorf Schust auf den hervorragend präparierten 18-Loch-Parcours des Golfclubs Altenhof gegangen. Anfängliche Befürchtungen vor dem Kanonenstart, dass die Runde aufgrund angekündigter Gewitter nicht zu Ende gespielt werden könnte, lösten sich schnell in Luft auf: Herrlicher Sonnenschein und sommerliche Temperaturen begleiteten die Teilnehmer durch den langen, sportlichen Tag.

Ekberg: "Nächstes Jahr werde ich richtig angreifen"

Auf die Chance, einen THW-Star im Kampf um Birdies zu schlagen, ergab sich dieses Mal allerdings nicht: Niclas Ekberg, einziger Golfer der aktuellen "Zebraherde", musste aufgrund eines Fußbruches passen. "Ich habe hier im vergangenen Jahr so schlechtes Golf gespielt, dass ich dieses Mal eine Ausrede brauchte", sagte der Rechtsaußen mit einem spitzbübischen Grinsen. "Nächstes Jahr bereite ich mich auf das Turnier vor und werde richtig angreifen."

Bommes und Butzeck im Sieger-Team

TV-Moderator Alexander Bommes gewann mit dem "VfL Gummersbach" die Netto-Wertung

Das taten in diesem Jahr vor allem TV-Moderator Alexander Bommes, Ex-Linksaußen des VfL Gummersbach, Gerd Butzeck, Geschäftsführer der Group Club Handball, sowie Stefan Schulze und Thorsten Kibbel: Sie bildeten das Team „VfL Gummersbach“ und siegten in der Netto-Wertung. Den "Nearest to the Pin"-Wettbewerb gewann an Loch 3 Citti-Chef Gerhard Lütje: Er legte den Ball mit dem Abschlag 2,20 Meter an die Fahne heran. 

Gleich neun "Zebras" bei Olympia

Hein Daddel mischte beim Business-Golf-Cup kräftig mit

Bei der Siegerehrung und dem Abendessen auf der Terrasse zeigten sich die "Zebras" gut gelaunt. Erstmals konnte nicht das komplette Team zur Vorstellung begrüßt werden: Gleich neun Spieler des Rekordmeisters weilen derzeit bei ihren Nationalmannschaften, um sich auf die Olympischen Spiele in Rio vorzubereiten - Rekord in der Handball-Bundesliga. Der THW-Aufsichtsratsvorsitzende Reinhard Ziegenbein bedankte sich bei den Organisatoren des Business-Golf-Cups für ihre Arbeit. "Sie haben mit viel Liebe zum Detail eine Veranstaltung geschaffen, die inzwischen nicht nur Tradition hat, sondern immer wieder aufs Neue die Teilnehmer und Besucher begeistert."

Mit dem Kart zur Besichtigung

Per Golfkart auf Parcours-Besichtigung: Raul Santos, Christian Sprenger und Blazenko Lackovic

Das bestätigten auch die Kieler Handballer: Sie seien gerne gekommen, bestätigte Blazenko Lackovic. "Ich habe nur einen Wunsch. Ich würde gern die Anlage besichtigen, weil mir meine Teamkollegen viel davon erzählt haben." Gesagt, getan: Flugs wurden zwei Golfkarts organisiert, die die interessierten "Zebras" zur Parcours-Besichtigung fuhren, während andere Handballer sich auf der "Driving Range" erstmals mit dem Golfspiel beschäftigten und ihr gutes Ballgefühl unter Beweis stellten. 

Sprenger: "Sieben Jahre THW sind eine Auszeichnung"

Strahlende Gesichter: Die Sieger und Platzierten des 3. THW-Business-Golf-Cups

Zuvor waren die "Zebras" bei der Talkrunde wortgewandt und schlagfertig: Neuzugang Raul Santos begrüßte die Gäste im österreichischem Dialekt, um dann zu gestehen, dass ihm die Berge in Kiel doch ein wenig fehlen. "Bei Loch 3 gibt es einen echten schleswig-holsteinischen Berg", wurde ihm augenzwinkernd geantwortet. Christian Sprenger bekundete, dass er stolz sei, inzwischen als dienstältestes THW-Spieler geführt zu werden: "Sieben Jahre beim besten Club der Welt spielen zu dürfen, ist eine Auszeichnung." Mit dem Golfspielen wolle er aber nicht beginnen, sagte der Rechtsaußen. "Ich habe es mal versucht. Mir fehlt aber eindeutig das Talent." 

Training unter Lommel "kein Kaffeetrinken"

Nikola Bilyk berichtete von seiner Vorbereitung auf die Vorbereitung, und dass sich diese bereits jetzt ausgezeichnet hätte: "Das Training beim THW Kiel ist so hart, wie es mir alle gesagt haben. Vielleicht sogar härter." Und das, obwohl Trainer Alfred Gislason momentan noch in Japan weilt. "Wir treffen uns mit Jörn-Uwe Lommel bei den Trainingseinheiten bestimmt nicht zum Kaffeetrinken", berichtete Rune Dahmke. Dener Jaanimaa setzte den "Spruch des Tages" - und bekam dafür tosenden Applaus: "Die Vorbereitung ist wie sechs Wochen sterben - danach wird alles gut!"

KN: Golf besser als Vorbereitung?

Altenhof. Die 72 Golfer beim Business Cup des THW Kiel in Altenhof waren sich gestern nicht ganz sicher, ob nicht die Handballer mit ihrem Training das bessere Los gezogen hatten. Es war heiß auf dem idyllischen Platz bei Eckernförde und daher etwas anstrengend.

Doch während die Zebras mit Co-Trainer Jörn-Uwe Lommel schwitzten, stand bei dem von Donner&Reuschel sowie Laren Consulting zum dritten Mal organisierten Turnier der Spaß im Vordergrund. Der einzige Golfer im THW-Kader, Niclas Ekberg, hatte wegen seines Fußbruchs passen müssen. Christian Sprenger bekannte, Golf sei nicht sein Sport. So war ein Ex-Bundesligaspieler der einzige Handballer im Teilnehmerfeld. TV-Moderator Alexander Bommes, Ex-Linksaußen des VfL Gummersbach, bildete mit Gerd Butzeck, Geschäftsführer der Group Club Handball, sowie Stefan Schulze und Thorsten Kibbel das Netto-Siegerteam "VfL Gummersbach".

Die Nearest-to-the-Pin-Wertung gewann an Loch 3 Citti-Chef Gerhard Lütje mit 2,20m Distanz zur Fahne. Anschließend moderierte THW-Pressesprecher Christian Robohm einen launigen Talk mit den Zebras, von denen Dener Jannima den Spruch des Tages lieferte: "Saisonvorbereitung ist wie sechs Wochen sterben."

(Von Gerhard Müller, aus den Kieler Nachrichten vom 22.07.2016)

 

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