Business-Frühstück: Exklusive Zebra-Einblicke und der DHB-Pokal

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Donnerstag, 11.05.2017 // 11:06 Uhr

Bereits zum zwölften Mal trafen sich Partner, Sponsoren und Freunde des THW Kiel zum monatlichen "Business@Breakfast" im Kieler Yacht-Club. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen, dem Netzwerken und einem leckeren Frühstück stand dieses Mal auch ganz viel Handball auf dem einstündigen Programm zum Start in den Tag: THW-Kapitän Domagoj Duvnjak, Rückraumspieler Nikola Bilyk, Rechtsaußen Christian Sprenger und Nachwuchs-Mann Sebastian Firnhaber hatten den DHB-Pokal im Gepäck und verrieten in launiger Runde einige Geheimnisse aus dem Leben der "Zebras".

Trophäe als begehrtes Foto-Objekt

Gute Stimmung am Morgen: Mehr als 50 Partner, Sponsoren und Freunde des THW Kiel trafen sich zum 12. Business@Breakfast

Direktor Thomas Varwig und sein Team hatten für das zweite Netzwerk-Frühstück des THW Kiel erneut einen besonderen Rahmen geschaffen: Aufgetischt wurde im traditionell-modernen Kaisersaal des "Kieler Yacht Club". Bei Kaffee, frischen Brötchen, Joghurt, Lachs, Rührei und Obst waren die "Zebras" und der Erfolg im DHB-Pokal natürlich die vorherrschenden Themen. Passend dazu hatten die Spieler des Rekordmeisters die Trophäe mitgebracht, was die mehr als 50 Gäste des Business-Frühstücks für das ein oder andere Erinnerungsfoto mit dem silbernen Pokal nutzten. THW-Geschäftsführer Thorsten Storm erinnerte an tolle Momente mit der jungen Mannschaft in dieser Spielzeit: "Sie hat zum ersten Mal einen Titel gewonnen, und gerade unsere Youngster haben mir versprochen, das weitere folgen werden", so Storm, der lächelnd berichtete: "Da solle ich mir bloß keine Sorgen machen." 

Business@Breakfast

Gruppenbild als Erinnerung an das zwölfte Business-Frühstück - natürlich mit dem DHB-Pokal!

Interessante THW-Einblicke Gespräche, Informationen, das Kennenlernen und das Netzwerk: Business@Breakfast, das Netzwerk-Frühstück des THW Kiel findet regulär an jedem ersten Werk-Donnerstag im Monat statt. Immer sind Gesprächspartner des THW Kiel dabei. Im Mittelpunkt stehen THW-Informationen aus erster Hand, die Kontaktpflege, das gegenseitige Kennenlernen des THW-Netzwerkes und natürlich das Frühstück: Nach der Stärkung und dem ersten leckeren Kaffee des Tages geht es ab 9 Uhr gestärkt in den Arbeitstag.

Bilyk: "Ich wachse ja noch!"

Sebastian Firnhaber und Nikola Bilyk berichteten im Gespräch mit THW-Pressesprecher Christian Robohm von ihrer ersten Saison im THW-Trikot

Einer dieser Youngster ist der erst 20-jährige Nikola Bilyk: "Der Pokalsieg war natürlich eines meiner schönsten Erlebnisse in Kiel, er hat uns Kraft gegeben." Der vor dieser Spielzeit aus Österreich nach Kiel gewechselte Rückraumspieler hat sich gleich in seinem ersten Jahr als einer der Leistungsträger beim Rekordmeister etabliert. "Die Umstellung auf das Programm und die Herausforderungen beim THW Kiel war härter als ich es mir vorgestellt hatte. Beim THW Kiel ist jedes Spiel wie ein Finale", sagte Bilyk. "Aber es ist unglaublich, wie sehr wir als Mannschaft zusammengewachsen sind. Es macht riesigen Spaß, beim THW zu spielen." Angesprochen auf einen Fernsehbeitrag, in dem der Youngster offenbart hatte, sehr viel zu essen, reagierte er mit einem Lachen: "Ich brauche das, ich wachse ja noch!"

Firnhaber: "Team hat es mir leicht gemacht"

Für Sebastian Firnhaber steht der komplette Wechsel in den Profi-bereich noch bevor. Allerdings half "Flamme", wie Firnhaber seit der Jugend gerufen wird, weil er für seinen Sport und seinen Verein "brennt", bereits in diesem Jahr den "Zebras" ein ums andere Mal aus der personellen Klemme. "Es ging alles sehr schnell, auf einmal war ich mittendrin. Die Mannschaft hat es mir leicht gemacht, mich sofort zu integrieren", bedankte Firnhaber bei seinen neuen Teamkollegen. Auf die Frage, ob sich durch seine Auftritte im THW-Trikot etwas in seinem Privat-Leben verändert habe, schmunzelte der Rechtshänder: "Außer, dass Fans mich ab und zu mit Patrick Wiencek verwechseln, eigentlich nicht."

Sprenger: "Schritt nie bereut"

Christian Sprenger: "Ein kurzer Anruf von Alfred, und plötzlich war ich in Kiel."

Auf Abschiedstour befindet sich hingegen Christian Sprenger, der im Sommer die Handball-Schuhe an den Nagel hängt und in den Trainer-Stab der THW-Nachwuchsarbeit wechselt: "Ich freue mich darauf, die jungen Talente so zu fördern, wie ich es damals als junger Spieler erfahren durfte." Natürlich werde er in seine Arbeit auch Elemente einfließen lassen, die er bei Alfred Gislason länger als jedes andere Zebra "genießen" durfte: "Ich werde die Vorbereitungszeit bestimmt nicht vermissen, aber es muss niemand von meinen jungen Spielern Angst haben, dass ich die erlittenen Qualen eins zu eins an sie weiterreiche." Dass der Linkshänder, der einst unter Gislason beim SC Magdeburg zum Bundesliga-Spieler wurde, überhaupt zum "überzeugten Kieler" wurde, hängt ebenfalls mit dem Isländer zusammen: "Ich konnte mir als Jugendlicher nie etwas anderes vorstellen, als das SCM-Trikot zu tragen. Dann rief mich Alfred an, sagte nur 'Du kommst nach Kiel. Den Rest klären Manager und Berater.' Das war's. So wurde ich Kieler - und habe diesen Schritt nie bereut." 

Duvnjak: "Hoffe gegen Berlin auf 'weiße Wand'"

Domagoj Duvnjak: "Hoffe, in der Vorbereitung wieder bei der Mannschaft zu sein."

Kapitän Domagoj Duvnjak kann sich nach seiner Knie-Operation im Alltag "schon ganz gut wieder bewegen". Auf die nicht ganz ernst gemeinte Frage, ob man mit einem Einsatz gegen die Füchse am Sonntag rechnen durfte, antwortete "Dule" mit einem lauten Lachen: "Vielleicht reicht es für zehn Minuten Abwehr. Ernsthaft hoffe ich, dass ich in der Vorbereitung wieder zur Mannschaft stoßen kann. Das ist mein Ziel." Der Reha-Phase kann Duvnjak aber auch etwas Gutes abgewinnen, wie er mit einem Augenzwinkern zugab: "Ich bin körperlich nicht mehr so kaputt wie vorher, habe mein 'Hobby' Schlafen daher einschränken können. Ein Plus an Lebensqualität!" Für ihn sei es sehr schwer, die Spiele seines Teams nur als Zuschauer verfolgen zu können, sagte Duvnjak. "Aber jeder wird bis zum Ende der Saison alles dafür geben, dass wir jedes Spiel gewinnen." Viel hänge von der Partie am Sonntag gegen Berlin ab, so der Kapitän: "Deshalb wünscht sich unsere Mannschaft genauso wie ich wieder eine stehende 'weiße Wand' wie im Pokal-Final-Four und gegen Barcelona: "Wenn die ganze Halle in Weiß erscheint, schweißt uns das noch mehr mit unseren Fans zusammen und beeindruckt den Gegner." 

 

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