KN: Vertrag bis 2020: Lackovic zurück beim HSV Hamburg

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Freitag, 30.06.2017 // 07:30 Uhr

Hamburg/Kiel. Blazenko Lackovic kehrt wie erwartet zum HSV Hamburg zurück. Der 36-jährige Kroate hat bei den Hanseaten einen Vertrag bis 2020 unterschrieben und übernimmt als Co-Trainer, Spieler und Talentförderer gleich mehrere Aufgaben beim Handball-Drittligisten.

Kroate übernimmt Dreifach-Funktion beim Drittligisten

"Ich bin sehr glücklich, diese Chance zu bekommen", sagte Lackovic, der schon bei seinem Abschied vom THW Kiel vor knapp vier Wochen angekündigt hatte, seinen Lebensmittelpunkt wieder nach Hamburg zu verlegen, wo er bereits von 2008 bis 2014 unter Vertrag stand. Mit Ehefrau Nikolina, Sohn Luka (7) und Tochter Ika Marie (3) bezieht der Rückraumlinke nun wieder die eigene Wohnung im Stadtteil Winterhude. "Ich freue mich auf diese neue Herausforderung", sagte er über die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.

"Blazenkos Art, den Handball zu leben, und seine Einstellung werden der Mannschaft enorm weiterhelfen. Er soll eine Führungsaufgabe übernehmen und wird ein Gewinn für den gesamten Verein sein", sagte HSV-Trainer Torsten Jansen, mit dem Lackovic beim HSV 2011 deutscher Meister und 2013 Champions-League-Sieger wurde und von Februar bis Juni 2016 gemeinsam beim THW Kiel spielte. Die Stelle des Co-Trainers war in Hamburg bis zuletzt noch nicht besetzt, nun bekommt "Toto" in Lackovic einen der erfolgreichsten Handballer der Welt zur Seite gestellt.

"Blazenko passt sehr gut zu uns, wir haben eine sehr junge Mannschaft und brauchen Leute, die unsere Spieler entwickeln", sagte HSV-Vizepräsident Martin Schwalb, 2011 und 2013 Trainer der Erfolgsmannschaft in Hamburg. "Er möchte gern Trainer werden, seine A-Lizenz machen. Da ist er bei uns an der richtigen Adresse." Lackovic hatte im vergangenen Jahr bereits den B-Lizenz-Lehrgang absolviert. Wenn er sich nun vorrangig um die Talente des HSV kümmern soll, könnte der Kroate in der Dritten Liga durchaus auch als Spieler zum Einsatz kommen. "Wir sind glücklich, wenn er uns auch auf dem Feld helfen kann", sagte Schwalb.

(Von Niklas Schomburg, aus den Kieler Nachrichten vom 29.06.2017, Foto: Archiv/Sascha Klahn)

 

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