Rune Dahmke und Steffen Weinhold sind "Gesichter" der "Special Olympics Kiel 2018"

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Mittwoch, 13.09.2017 // 14:37 Uhr

Die beiden "Zebras" Rune Dahmke und Steffen Weinhold vom THW Kiel sind gemeinsam mit den Special-Olympics-Athleten Michaela Harder (Leichtathletik), Pierre Petersen (Fußball) und Christoph Bertow (Unified Basketball) die "Gesichter der Spiele" der Special Olympics Kiel 2018. Unter dem inklusiven Motto "Gemeinsam stark" werben sie für diese nationalen Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung und werden unter anderem auch auf den Veranstaltungsplakaten zu sehen sein. Vom 14. bis zum 18. Mai 2018 werden in der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins insgesamt rund 13.000 Teilnehmer zu den Special Olympics Kiel erwartet.

Dahmke: "Kiel ist eine sportverrückte Region"

Spielten Handball mit dem Unified-Team aus Neumünster: Rune Dahmke und Steffen Weinhold

Die fünf Sportler stellten sich heute bei der Auftakt-Pressekonferenz von Special Olympics Deutschland (SOD) vor, die auf das sportliche Großereignis 2018 einstimmte. Vom 14. bis zum 18. Mai 2018 werden in der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins rund 4.000 Athleten erwartet, die in 18 Sportarten und dem Wettbewerbsfreien Angebot an den Start gehen. Mit den etwa 1.700 Trainern und Betreuern, rund 2.200 freiwilligen Helfern, knapp 500 Familienangehörigen, mit Tagesteilnehmern und Gästen werden in Kiel insgesamt rund 13.000 Menschen zu den Special Olympics erwartet.

Dass bei den Spielen für Menschen mit geistiger Behinderung auch die Zuschauerränge gut gefüllt sein werden, ist unter anderem die Hoffnung der fünf "Gesichter der Spiele": "Ich finde es super, dass die Spiele in Kiel stattfinden und dass wir hier im hohen Norden Special Olympics unterstützen können", sagte Rune Dahmke. "Wir sind hier einfach eine sportverrückte Region, und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass viele Menschen sich die Wettbewerbe angucken und begeistert sein werden. Denn dann bekommen die Special-Olympics-Athleten auch die Aufmerksamkeit, die sie verdienen." Mindestens ebenso engagiert für die gute Sache ist Steffen Weinhold: "Ich habe schon häufiger Menschen mit geistiger Behinderung getroffen und finde es sehr wichtig, dass für sie und für Special Olympics eine Wahrnehmung in der Öffentlichkeit geschaffen wird. Jetzt hat sich mir die Möglichkeit geboten, als 'Gesicht der Spiele' für die Athleten und die Wettkämpfe zu werben - und das mache ich natürlich gerne."

Was sich die drei Special-Olympics-Athleten im Team der "Gesichter der Spiele" wünschen, fasste Michaela Harder zusammen: "Es sollen möglichst viele Athleten nach Kiel kommen, denn hier gibt es die besten Sportarten und die nettesten Leute! Außerdem wünschen wir uns gutes Wetter und viele Zuschauer. Sie sollen alle kommen und Sport mitmachen, das wäre das Beste!"

"Kiel freut sich auf die Wettbewerbe!"

"Die Nationalen Spiele 2018 in Kiel sollen eine ganz besondere Veranstaltung werden, in die möglichst viele Menschen aus Kiel und Umgebung aktiv einbezogen werden", sagte Christiane Krajewski, Präsidentin von Special Olympics Deutschland. "Grundlegende Bestandteile Nationaler Spiele, wie die sportlichen Wettbewerbe und das Rahmenprogramm, wollen wir auf ein höheres Niveau heben, Innovationen wie die drei Aktionstage Familie, Kinder und Vereine hinzufügen. Erstmals werden wir bis zu neun ausländische Delegationen einbeziehen, nehmen Zeitplanänderungen zugunsten publikumsfreundlicher Abendveranstaltungen vor und veranstalten nach 2012 auch wieder einen wissenschaftlichen Kongress. So wollen wir mit den Special Olympics Kiel 2018 auch einen Meilenstein auf dem Weg zu einer Bewerbung um Weltspiele setzen."

Kristina Herbst, Staatssekretärin im Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration, die den Bewilligungsbescheid der Landesregierung zur Unterstützung der Nationalen Spiele in Höhe von 250.000 Euro mitbrachte: "Ich freue mich sehr, dass die Landeshauptstadt Kiel den Zuschlag für die Spiele erhalten hat. Wie keine andere Veranstaltung stehen diese Spiele für das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung und bieten der Region einmalige Chancen, das Stadtleben unter dem Aspekt der gelebten Inklusion nachhaltig aufzuwerten."

Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer kann den Mai 2018 kaum erwarten: "Kiel freut sich schon sehr auf die Wettbewerbe. Wir wollen allen Menschen zeigen, dass wir nicht nur Weltklasse-Segelregatten organisieren können, sondern auch so ein großes Ereignis mit so vielen Wettbewerben an Land." Dabei dürfen sich die Aktiven auf attraktive Sportstätten an 13 Standorten in der Landeshauptstadt freuen. Ein Veranstaltungszentrum befindet sich im Sportforum der Uni Kiel, dort werden die Sportarten Schwimmen, Fußball, Leichtathletik, Judo, Reiten, Kraftdreikampf und das Wettbewerbsfreie Angebot ausgetragen. Ein zweites Zentrum wird an der Kiellinie sein, mit Olympic Town, den Sportarten Beachvolleyball, Segeln, Radfahren und Tennis; auch die Abschlussfeier wird dort stattfinden. 

Das Gesundheitsprogramm Healthy Athletes® und das umfangreiche Rahmenprogramm mit Eröffnungs- und Abschlussveranstaltung, mit dem Familienprogramm, dem wissenschaftlichen Kongress und inklusiven Projekten, mit einem Fanprogramm und der Athletendisko sowie vielfältigen Angeboten in Olympic Town ergänzen die sportlichen Wettbewerbe der Special Olympics Kiel 2018.