EM 2018: Dänemark besiegt Slowenien

EM2018
Freitag, 19.01.2018 // 22:08 Uhr

Mit Dänemark und Slowenien griffen am Freitagabend drei weitere "Zebras" in das Hauptrunden-Geschehen ein: Die Dänen trafen mit Niklas Landin und Rene Toft Hansen auf Slowenien mit Miha Zarabec. Dänemark holte sich zum Hauptrunden-Start mit 31:28 (16:14) die beiden wichtigen Zähler gegen die Mannschaft, die Deutschland beim 25:25 einen Punkt abgetrotzt hatte.

Slowenien sichert sich Hauptrunden-Ticket

Miha Zarabec ärgerte lange Zeit die dänische Mannschaft

Erster Hauptrunden-Spieltag, zweite Partie in Varazdin: Die Slowenen - mit einem Punkt aus der Vorrunde im Gepäck - trafen auf die Dänen, die sich im letzten Match der Vorrunde den Doppelpack gegen Spanien gekrallt hatten. Zu Beginn entwickelte sich dieses Spiel quasi zu einem Duell zwischen dem dänischen Rechtsaußen Lasse Svan und dem slowenischen (und Kieler) Spielmacher Miha Zarabec: Beide präsentierten sich in absoluter Torlaune. 7:7 stand es nach 13 Minuten; vier Mal hatte Svan genetzt; Zarabec war bis zu diesem Zeitpunkt sogar schon fünf Mal erfolgreich. Beide Mannschaften gingen hohes Tempo in einem Spiel auf Augenhöhe, bei dem sich der Olympiasieger vor allem auf seine Außen verlassen konnte: Svan brachte es auf sieben Treffer (am Ende waren es elf); Casper Mortensen auf drei (insgesamt sechs); Dänemark hatte zur Pause mit zwei Toren die Nase vorn. 

Das 17:14 (31.) durch Henrik Toft Hansen bedeutete die erste Drei-Tore-Führung überhaupt. Als Zarabec das Kieler Siebenmeter-Duell gegen Niklas Landin gewann, bedeutete dies den erneuten Anschlusstreffer. Allerdings ließen die Antworten der dänischen Außen nicht lange auf sich warten: Svan und Mortensen – 19:16. Aber erneut kämpften sich die Slowenen heran. Auch beim 25:26 (51.) war der WM-Dritte dran. Danach scheiterte Zarabec an Keeper Landin und Mikkel Hansen stellte auf 28:25; beim nächsten Angriff wurde gegen Zarabec Stürmerfoul gepfiffen - und Peter Balling machte das 29:25 (55.). Am Ende erlaubten sich die Slowenen den ein oder anderen Fehler zu viel. Der Olympiasieger brachte den Erfolg routiniert nach Hause.
 

 

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