Rune Dahmkes "Superman"-Parade weltweit ein Hit

EM2018
Dienstag, 23.01.2018 // 16:49 Uhr

Ein Spiel hat der Kieler Linskaußen Rune Dahmke bei der Handball-Europameisterschaft in Kroatien nach seiner kurzfristien Nachnominierung erst bestritten - und doch ist er weltweit in aller Munde: Grund ist Dahmkes "Superman"-Parade aus dem Hauptrunden-Spiel gegen Dänemark, bei der der 24-jährige Kieler im Stile des Comic-Helden einen Mortensen-Wurf auf das leere deutsche Tor mit einem artistischen Hechtsprung abwehrte. Und im Gegenzug seine Angriffs-Fähigkeiten mit einem entschlossenen Torwurf erfolgreich unter Beweis stellte. Rund um den Globus haben Millionen Sportfans das ehf.tv-Video der Dahmke-Aktion bereits angeschaut - sogar in den USA ist der Clip ein viraler Hit. 

Rune erobert Amerika

Rune Dahmkes Parade auf der facebook-Seite des "SportsCenters"

Bereits kurz nach dem Ende der Partie entwickelte sich Rune Dahmkes spektakuläre Aktion zum viralen Hit, verbreitete sich rasant über Twitter, Instagram und facebook. Mehr als 400.000 Mal wurde der kurze Clip auf der facebook-Seite der "EHF Euro" bereits angesehen, zahlreiche Medienseiten und natürlich auch der THW Kiel feierten den "Kieler Jung" für die Aktion, die in spektakulärer Art und Weise die Faszination des Handballsports auch für Außenstehende transportiert. Sogar der us-amerikanische Sender "ESPN" griff Dahmkes Flug-Parade in seiner traditionsreichen Sendung "SportsCenter" auf - so erobert Rune Dahmke seit Dienstag selbst die handballferne USA. Mehr als eine Million Mal wurde die "Superman"-Sequenz auf der ESPN-Instagram-Seite angeschaut, auf der "SportsCenter"-Facebookseite waren es binnen kürzester Zeit mehr als 600.000 Zuschauer. Die meistgestellte Frage in den Kommentaren: "Was ist das für ein spektakulärer Sport, was ist das für ein Typ?" Der Handballer Rune Dahmke, Linksaußen beim deutschen Rekordmeister THW Kiel. Und seit Mittwoch auch bester Botschafter für den Handballsport in den USA, der dort vor allem in der Schule von engagierten Lehrern betrieben wird und angesichts der übermächtigen Konkurrenz von American Football, Basketball, Eishockey und Baseball ein Schattendasein fristet. 

"Jetzt ist alles wieder ok"

Dahmke selbst kann noch gar nicht begreifen, was seit der Glanz-Parade in den sozialen Netzwerken passiert ist: "Als ich gesehen habe, dass das 'SportsCenter' das Video geteilt hat, konnte ich es erst nicht glauben. Solch ein Echo habe ich in dieser Form noch nicht erlebt. Wahnsinn!" Der Rummel um seine "Superman"-Aktion ist dem bescheidenen, mannschaftsdienlichen THW-Linksaußen beinahe schon ein wenig unangenehm: "Mir wäre es lieber gewesen, ich hätte diesen Ball nicht gehalten, wenn wir im Gegenzug Dänemark geschlagen hätten." Ihm sei nach der Landung auf dem harten Hallenboden kurz die Luft weggeblieben, am morgen nach dem Spiel sei er zudem ein bisschen hüftsteif gewesen, sagte Dahmke. "Aber jetzt ist alles wieder ok." Somit steht einem Einsatz von Rune Dahmke im letzten und entscheidenden Hauptrundenspiel gegen Spanien am Mittwoch (20:30 Uhr, live im ZDF und beim Public Viewing im Kieler Handballbahnhof) nichts mehr entgegen. 

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