Ab 2022: Tschechischer Nationaltorhüter Tomas Mrkva wird ein Zebra

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Montag, 27.09.2021 // 09:28 Uhr

Ab Sommer 2022 wird ein tschechischer Nationalspieler neben Niklas Landin das Tor des THW Kiel hüten: Tomas Mrkva, der aktuell beim Bergischen HC in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga spielt, unterzeichnete beim deutschen Handball-Rekordmeister einen Zwei-Jahres-Vertrag.

"Tomas passt perfekt in unser Anforderungsprofil", sagt THW-Geschäftsführer Viktor Szilagyi. "Er kennt die Bundesliga, er hat große internationale Erfahrung und bringt konstant gute Leistungen. Seine Entwicklung in den vergangenen Jahren hat uns überzeugt." Tomas Mrkva, ergänzt Szilagyi, werde keine lange Eingewöhnungszeit brauchen, dem THW Kiel direkt helfen und mit Niklas ein starkes Torhüterduo bilden.

Für Tomas Mrkva ist es "ein tolles Gefühl, diese Möglichkeit zu bekommen. Bei allem Respekt vor anderen Mannschaften: Etwas Größeres als den THW Kiel gibt es nicht im Welthandball." Er freue sich, so Mrkva weiter, ab Juli mit harter Arbeit seinen Beitrag dazu leisten zu können, dass die Zebras weiterhin erfolgreich sind. "Aber das ist erst der nächste Schritt, der aktuell noch sehr weit entfernt ist. Vorher werde ich zu einhundert Prozent alles geben, um mit dem BHC die gesteckten Ziele zu erreichen und die Saison in unserem Sinne zu beenden."

Zur Person: Tomas Mrkva

129 Mal spielte Tomas Mrkva bisher für Tschechien

Tomas Mrkva wurde am 20. Januar 1989 in Havirov geboren und startete seine Karriere bei Banik Karvina. Dort sammelte er früh Erfahrungen im EHF-Cup und in der EHF Champions League. 2010 wechselte Mrkva nach Deutschland. Über den ASV Hamm, Frisch Auf! Göppingen und den HBW Balingen-Weilstetten kam der zwei Meter große und 111 Kilogramm schwere Schlussmann 2019 zum Bergischen HC. Insgesamt bestritt Mrkva 236 Zweitliga-Partien und 132 Spiele im deutschen Handball-Oberhaus. Seine Nationalmannschafts-Karriere startete er bereits im Alter von 20 Jahren. Mittlerweile stand Tomas Mrkva 129 Mal zwischen den Pfosten der tschechischen Auswahl.

Fotos: Sascha Klahn / afi-Fotodesign