EHF-CUP

Der THW Kiel ist EHF-Pokalsieger 2019!

Der THW Kiel hat es geschafft: Bei den AKQUINET EHF Cup Finals holten die "Zebras" vor 10285 unglaublichen Fans in der Kieler Sparkassen-Arena zum vierten Mal nach 1998, 2002 und 2004 den EHF-Pokal. In einem packenden, hochklassigen Finale besiegten die Kieler den Titelverteidiger Füchse Berlin mit 26:22 (16:10) und feierten anschließend vor allem Trainer Alfred Gislason: Der Isländer holte in seinem letzten internationalen Spiel als Vereinstrainer seinen 20. Titel mit dem THW Kiel. Im Finale war Niclas Ekberg mit 7/3 Treffern erfolgreichster Torschütze. Der Schwede wurde zum "wichtigsten Spieler des Turniers" gekürt, Niklas Landin zum besten Torhüter. 

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Zunächst spielen 43 Teams in den Quali-Runden eins und zwei im Play-Off-Prinzip gegeneinander, sodass am Ende noch 16 übrig sind. Aus diesem Pool wird den 16 Neu-Einsteigern, zu denen neben dem THW auch die anderen deutschen Teilnehmer SC Magdeburg, Füchse Berlin und TSV Hannover-Burgdorf gehören, ein Gegner für die letzte Quali-Runde zugelost, die ebenfalls in Hin- und Rückspielen ausgetragen wird. Die Sieger treten anschließend ab Februar 2019 in der Gruppenphase gegeneinander an. Aus jeder der vier Vierer-Gruppen qualifizieren sich die beiden Teams mit den meisten Punkten fürs Viertelfinale, in dem jeweils ein Gruppensieger auf den Zweitplatzierten einer anderen Gruppe trifft. Halbfinale und Finale werden wie in der Champions League in einem Final-Four-Turnier am dritten Mai-Wochenende ausgespielt. Besonderheit: Gewinnt der Gastgeber des Final-Turniers seine Gruppe, überspringt er das Viertelfinale.

Eine Auflistung aller Spiele des THW Kiel im EHF-Cup gibt es hier